Kranentschlackung- und Bekohlungsanlage

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Toller Bausatz für eine Kranentschlackung- und Bekohlungsanlage für das Bw.

Zum Einsatz über der B&K 33.009 Ausschlackgrube oder PECO Untersuchungsgrube mit Ziegelauskleidung.


Zu Beginn der zwanziger Jahre entwickelte und baute die DRG in verschiedenen Reichsbahndirektionen fest stehende Kranentschlackungsanlagen, die vielfach auch zur Bekohlung der Dampfloks eingesetzt wurden. Diese Krananlagen waren für den Einsatz in kleineren und mittleren Bahnbetriebswerken vorgesehen und wurden in unterschiedlichen Ausführungengebaut. Ein Drehkran mit einem 6 bis 8 m langen Ausleger konnte wahlweise fest vor Ort oder auf einem kleinen, auf einem separaten Gleis fahren den Unterwagen, montiert sein. Damit der Kranhaken einen möglichst weiten Bereich bestreichen konnte, wurde er an einem kleinen, fahrbaren Wagen am Ausleger befestigt. Die Bedienung und Positionierung des Hakens erfolgte über einen Stahlseilzug. Die Auf- und Abwärtsbewegung des Hakens erfolgte motorisch über eine Seilwinde, ebenfalls mittels Stahlseil. Das Drehen des Krans erfolgte mittels Kurbel von Hand. Als Vorbild für unseren Kran wurde der Kran der Firma „Mohr & Federhoff, Mannheim“ gewählt. Siehe hierzu die Originalbilder im Internet über Google. Die Bilder zeigen u.a. die Krananlage beim Hochziehen eines Schlackenhuntes, gleichzeitig sind im Vordergrund mehrere gefüllte Kohlenhunte zu sehen, die auf den Einsatz des Krans zur Bekohlung einer Dampflok warten.

Als Ausschlackungsgruben dienten in diesen BWs die vorhandenen Untersuchungsgruben, die teilweise zu Ausschlackgruben umgebaut wurden. Mehrere Schlackenhunte befanden sich in dieser Grube. Die Schlacke der Dampfloks wurde von Hand in die Hunte geschaufelt. Die vollen Hunte wurden von dem Schlackenkran auf einen Hoch-bordgüterwagen, der auf einem Gleis neben der Grube stand, entladen.

Ausführung des Bausatzes: Dieser Bausatz wird mittels Laser-technik aus sehr stabilen Karton geschnitten. Die beiden Bodenplat-ten sind aus Mdf-Holzplatten. Federstahldraht zur Nachbildung der Stahlseile liegt bei. Firmenschilder und Schilder mit der Tragkraftangabe, liegen bei. Der Kran wurde als nicht funktionsfähiges Standmodell aufgelegt. Der Kran kann durch Austausch des in der Mitte zu installierten Holzstäbchens gegen ein entsprechendes Messingröhrchen, mittels Servo, drehbar gemacht werden. Siehe hierzu unsere Artikel SAS-1 Servoansteuerung und AS-100 Servo. Die Beschriftung des Krans liegt bei. Die Maßangaben des Krans entnehmen Sie bitte der technischen Zeichnung auf der letzten Seite dieser Modellbahninformation.

Der Zusammenbau ist relativ einfach, die Bauteile werden ausschließlich mit Karton- oder Holzleim oder Sekundenkleber geklebt.

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  • Länge: 16,8 cm
  • Breite mit Wasserhaus: 14,4 cm
  • Höhe bis Dachfirst Lokschuppen: 8,5
  • Höhe bis Dachfirst Wasserhaus: 15 cm

Weitere Bilder und viele Details finden Sie hier Lokschuppen mit Wasserhaus.

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