Telegrafenmasten

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====Bauvorschriften====
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Version vom 11:45, 12. Jan. 2010

Telegrafenmasten - Fertigmodelle des Kleinserienherstellers KLUBA aus Schlesien.


Telegrafenmasten wurden, wie die Elektromasten, ab Epoche 1 bis heute für den Transport von Telefongesprächen über Freileitungen eingesetzt. Die wenigen privaten Telefonnutzer in Haushalten auf dem Land und auch in Städten, wurden über Telegrafenmastenaus Holz und daran montierten Freiloftleitungen versorgt. In entlegenen Ortschaften sind diese Masten noch heute zu finden.

Das bahneigene Kommunikationsnetz wurde ebenfalls über Freileitungen, die an Masten befestigt waren, zu den Verbrauchern geführt. Die Aufstellung und Entfernung dieser Telegrafenmasten ist in den umfangreichen Frenmelde-Bauvorschriften der Deutschen Reichsbahn / Bundesbahn detailliert geregelt.



Jede hochwertige und liebevoll gestaltete Eisenbahnanlage sollte auch originalgetreue Telegrafenmasten zeigen.


Die Beispielbilder zeigen den tollen Effekt und die Detailtreue

Artikel: 2809 / 2812 / 2815 Artikel: 2807 / 2813 / 2817 / 2819 Artikel: 2803 Dachmast Artikel: 2802 Doppelhaken, lackiert


Zu den einzelnen Fertigmodellen bitte nach unten blättern. Die Preise finden Sie in der Rubrik "Preise" bei Telegrafenmasten.

Bauvorschriften

Die Telegrafenmasten waren entlang der Bahnlinien aufgestellt. Es gab eine ganze Reihe unterschiedlicher Mastvarianten. Der Einsatz eines bestimmten Masttyps und der daran angebrachten Isolatoren richtet sich nach der Größe der zu verbindenden Bahnstationen. Die Geländeformationen bestimmen die Entfernungen zwischen den Masten.

  • Auf geraden Strecken in der Ebene waren die Stützpunkte (Mast) in einer Entfernung von max. 50 Metern (H0 = 57,5 cm) aufgestellt.
  • Im Kurvenverlauf der Bahnlinie mussten diese Entfernungen teilweise stark verkürzt werden, damit die Leitungen nicht in das Lichtraumprofil des Bahnkörpers gelangten. Auf stärker belasteten Strecken, in Krümmungen, an steilen Berghängen, bei wechselnder Höhenlage, an STellen , die dem Wind ausgesetzt sind oder in Gegenden mit starker Raureifbildung, ist der Abstand nach Bedarf zu verringern.

In einem Streckenverlauf ist jeder 7. bis 10. Mast als Festpunkt auszuführen. Auf stark belasteten Linien jeder 5. Mast. Ein Festpunktgestänge ist mit einer oder zwei Abstützungen zu versehen. Der Abstand einer Stange von der Gleismitte sollte mindestens 3 Meter (H0 = 34,5mm) betragen. Der Durchhang der untersten Leitungen sollte an keiner Stelle weniger als 2,5 Meter (H0 = 28,7mm) Abstand zum Boden betragen. Bei Fußwegkreuzungen 3 Meter (H0 = 34,5mm), bei Fahrwegkreuzungen 5 Meter (H0 = 57,5mm), bei Schienenkreuzungen 6 Meter (H0 = 69mm) über Schienenkantenoberkante betragen.

Auf freier Strecke in ebenem Gelände sind die Stangen jenseits des Entwässerungsgrabens aufzustellen. Bei Dämmen wird das Gestänge am Fuß der Böschung aufgestellt oder, wenn dies nicht möglich ist, im oberen Drittel der Böschung. Die Stangen werden in Längen von 7 bis 11 Metern verwendet (H0 = 8 bis 12 cm).

Die Beschaffenheit des Erdreichs bestimmt letztendlich die Stangenlänge. Am Kopfende sind die Stangen satteldachartig abgeschrägt.

Befestigung der Freileitungen

Die freileitungen wurden an Porzellanisolatoren befestigt, die auf einem Metallhaken geschraubt und in dieser in einer Reihe mit unterschiedlicher Anzahl auf einem Metallquerträger befestigt waren. Dieser Querträger wurde an einem Holzmast befestigt. Die Anzahl der eingesetzten Isolatoren und Querträger wurde durch die Anzahl der erforderlichen Leitungen bestimmt. Damit ergab sich eine unendliche Vielzahl von Mastvarianten.

Die Endstellen dieser Telegrafenleitungen befanden sich bei mehreren Anschlüssen auf einem kurzen Metallmast, der auf einem Hausdach installiert war. Bei einem Einzel- oder Doppelanschluss eines Hauses wurden zwei Isolatoren an der Hauswand oder zwei Doppelhaken mit vier Isolatoren für vier Anschlüsse, befestigt.

Telegrafenmasten - H0 - TT - N - Fertigmodelle

Telegrafenmasten

Artikel: 2800

Telegrafenhaken, 2 x Haken mit Isolatoren, nicht lackiert

Artikel: 2801

Telegrafenhaken, 10 x Haken mit Isolatoren, nicht lackiert


Artikel: 2802

Doppelhaken lackiert, mit je 2 Isolatoren. Zur Installation an Hauswänden oder zum Anbau an Masten. Lieferumfang 2 Doppelhaken

Artikel: 2802

Anwendungsbeispiel - Doppelhaken an Backsteinwand


Artikel: 2803 & 2804

Stahlmasten zum Anbau auf Dächer, mit 4 Isolatoren (2803) oder 8 Isolatoren (2804). Querträger an einem Stahlmast befestigt. Höhe = 35mm

Artikel: 2805

Holzmast mit zwei Isolatoren, direkt am Mast angebracht. Aufstellung des Mastes zum Anschluss eines Endverbrauchers/Telefonanschluss. Höhe = 80,5mm Durchmesser = 2,25mm



Artikel: 2806 - 2807 - 2810 - 2813 - 2817 - 2819

Einfache Telegrafenmasten mit unterschiedlicher Anzahl Querträger mit 4 oder 8 Isolatoren

4 Isolatoren = 2806

8 Isolatoren = 2807

12 Isolatoren = 2810

16 Isolatoren = 2813

24 Isolatoren = 2817

32 Isolatoren = 2819

Artikel: 2808 - 2814 - 2811

Einfache Telegrafenmasten mit unterschiedlicher Anzahl Querträger und Isolatoren mit Kabelkasten oben am Mast angebracht, lackiert

2808 = 8 Isolatoren

2811 = 12 Isolatoren

2814 = 16 Isolatoren


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Artikel: 2815 - 2812 - 2809

Masten mit unterschiedlicher Anzahl an Querträgern und Isolatoren, mit Kabelschrank oben am Mast, Arbeitsbühne und Steigeisen am Mast, lackiert:

2809 = 8 Isolatoren

2812 = 12 Isolatoren

2815 = 16 Isolatoren

Nummer: xxxx

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